Nil

Die Pyramiden, das Tal der Könige, der Säulenwald im Tempel von Karnak – wem das noch nicht zum Losfahren reicht, der sollte an den im Abendlicht in Silber und Gold funkelnden Nil oder den Duft der Gewürze auf den Basaren denken.

Der 6852 km lange Nil ist der längste Fluss der Erde; er entspringt in den Gebirgen von Ruanda und Burundi und fließt durch Tansania, Uganda, Südsudan, Sudan und Ägypten, bevor er unter Bildung eines Deltas ins Mittelmeer mündet. Durch die Niederschläge der Regenzeit in den Tropen wurde der Nil (nicht besser: das Niltal? Kann der Nil überschwemmt werden?) bis zum Bau des Assuanstaudammes einmal jährlich überschwemmt. Die sich dadurch ablagernden fruchtbaren Sedimente gaben dem Alten Ägypten seinen Namen, Kemet, Schwarzes Land, und ermöglichten zusammen mit dem Vorhandensein von Wasser in der Wüste erst die Bildung einer Hochkultur. Die Abhängigkeit von den Überschwemmungen und die nahe, lebensfeindliche Wüste beeinflussten das tägliche Leben und die religiösen Vorstellungen der Alten Ägypter. Durch den Bau des Assuanstaudammes wurde zwar der Nil über die Katarakte hinaus bis in den Sudan schiffbar und die Wasserversorgung sicherer, aber die Ablagerung von Sedimenten wurde verhindert, historische Bauwerke überflutet – und das Nilkrokodil auf den Nil hinter Assuan zurückgedrängt.

Kam man früher aus dem Süden, dem „elenden Kusch“, nach Ägypten, erblickte man einen wahrhaft beeindruckenden Tempel: Abu Simbel, der beim Bau des Assuanstaudammes durch Versetzen gerettet wurde. Durch diesen großen Tempel Ramses II mit seinen vier 21 m hohen Sitzstatuen sollte nicht nur Ägyptens Größe gezeigt werden, Tempel übernahmen als „Zweigniederlassung des Königspalastes“ die Repräsentation als „göttliche Aufenthaltsstätte“ und dienten als Bindeglied zwischen Himmel und Erde. Kleiner, aber ebenso schön ist der Hathor-Tempel Nefertaris. Vorbei an den Ruinen der Festung Qasr Ibrim besichtigen Sie den Amun-Re-Tempel in Amada und den Thot-Tempel mit seinen schönen, erhaltenen Farben in Dakka, bevor Sie zur Tempelanlage von Kalabscha kommen. Der große Tempel wurde im Mittleren Reich begonnen, von Augustus stark erweitert und war dem nubischen Mandulis und Isis von Philae geweiht.

Bei Assuan besichtigen Sie auf der Insel Philae eine beeindruckende Isis-Tempelanlage, wo der Legende nach Isis das Herz ihres Mannes Osiris fand, den sein Bruder Seth umgebracht, zerstückelt und die Teile im ganzen Land versteckt hatte. Außerdem können Sie in Assuan am Unvollendeten Obelisken Einblicke in die Technik der Steinbearbeitung der alten Ägypter bekommen, das Nilometer zur Wasserstandsmessung auf Elephantine und den Assuanstaudamm besichtigen oder bei einer Feluken-Fahrt ganz einfach den Nil genießen.

Nun geht es den Nil entlang zum Doppeltempel von Kom Ombo, der aus der Ptolemäerzeit stammt und wo getrennt voneinander der krokodilköpfige Sobek und der Falkengott Haroeris verehrt wurden. Hier können Sie wunderschöne Reliefs sehen, als Besonderheit chirurgische Instrumente. Nach Edfu mit dem beeindruckenden, fast vollständig erhaltenen Horustempel und Esnas Chnum-Tempel erreichen Sie Luxor, wo es unglaublich viel zu sehen gibt. Vom Amun-Tempel, wo Sie nicht nur ein Relief mit der Aufrichtung eines Obelisken, sondern auch eine Moschee und eine frühchristliche Kapelle sehen können, ging es früher über die Widdersphingenallee zur größten Tempelanlage Ägyptens, Karnak. Herausragend ist der Tempel des Amun-Re mit insgesamt zehn Pylonen, der größte ca. 113 m breit, ca. 15 m dick und ca. 45 m hoch, und dem berühmten Säulensaal, wo 134 Papyrussäulen von 22,5 m Höhe standen. Auf der anderen Nilseite locken der Totentempel von Hatschepsut, eigenwilligstes Bauwerk der Alten Ägypter, und die vielen Gräber mit ihren Verzierungen im Tal der Könige und im Tal der Königinnen.

Nilabwärts können Sie dann den Hathor-Tempel in Dendera sowie per Busausflug den Osiris-Tempel in Abydos besichtigen, bevor Sie den Nil verlassen und per Flugzeug oder Bahn nach Kairo fahren. Von dort aus fahren Sie zu den Pyramiden von Sakkara und Gizeh, besichtigen das Ägyptische Museeum und machen einen Sprung über die Jahrhunderte zur Alabaster- und Ahmed-ibn-Tulun-Moschee oder dem Khan El Khalili-Basar.

Jedes einzelne Bauwerk ist eine Reise wert, nicht umsonst stehen viele auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes, aber die Vielfalt, zusammen mit der einzigartigen Atmosphäre an der Lebensader Nil, werden Sie diese Reise nie vergessen – und vielleicht wiederholen - lassen.

Die beschriebene Route stellt ein Beispiel einer möglichen Flusskreuzfahrt dar und soll Ihnen mögliche Sehenswürdigkeiten entlang des Flusses nahe bringen. Genaue Beschreibungen Ihrer Route entnehmen Sie bitte der Routenbeschreibung auf der jeweiligen Angebotsseite.

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