Mehr als Vorträge und Fotos – das Wissenschaftsprogramm bei Hurtigruten Expeditions

Von Kreuzfahrtexperte, 18.06.2024

"Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen." – das behauptete schon Goethe. Hurtigruten Expeditions unterstützt das durch sein wissenschaftliches Forschungs- und Bildungsprogramm.

Hurtigruten befährt schon längst nicht mehr nur die norwegische Postschifflinie, sondern bietet Expeditionskreuzfahrten in teilweise abgelegene Gebiete der Welt, die intensiv auf unterschiedlichste Weise erkundet werden: An Bord unter anderem mit Vorträgen des kompetenten Expeditionsteams sowie natürlich auf Ausflügen zu Land und zu Wasser, auch auf bordeigenen Zodiacs.

Durch die zunehmende Digitalisierung und gerade in so schwer erreichbaren Destinationen wie Arktis und Antarktis hat Citizen Science, auf Deutsch Bürgerwissenschaft oder Bürgerforschung, an Bedeutung gewonnen. So wenden sich Wissenschaftler an Bürger vor Ort oder an Reisende, um ihr Wissen unter anderem über entlegene Gebiete und die Ozeane zu erweitern und zu vertiefen. Interessierte Laien sammeln dabei in einer Vielzahl globaler Projekte Daten, sie beobachten, führen Messungen durch und publizieren oder werten Daten aus.

Hurtigruten Expeditions setzt sich seit langem für nachhaltige Seefahrt ein, nicht nur unter anderem durch Verzicht auf Einwegplastik oder Hybridantriebe, sondern HX unterstützt seit Jahren auf Nordwest-Passage, Spitzbergen und Antarktis Kreuzfahrten wissenschaftliche Forschungsprogramme an Bord ihrer Expeditionsflotte. So wird auf jeder Expeditionskreuzfahrt in mindestens zwei wissenschaftlichen Programmen Wissen vertieft und man versucht das Engagement an den und für die besuchten Orte anzuregen. Zum einen sind häufiger Wissenschaftler an Bord der Expeditionsschiffe und führen Feldforschungen durch und zum anderem dürfen Gäste an Citizen Science Programmen teilnehmen und Forscher an Bord oder zu Hause unterstützen. So werden zum Beispiel auf Zodiac-Ausflügen Wasserproben genommen, um Erkenntnisse über die Biodiversität von Algen und die Phytoplankton-Populationen zu sammeln, es werden Tierbestände gezählt, um Auswirkungen des Klimawandels und Migrationsverhalten von Meerestieren festzustellen, oder für die NASA Wolken beobachtet, die diese von oben „betrachtet“. Im sehr gut ausgestatteten Science Centern an Bord können dann Proben unter dem Mikroskop betrachtet werden – oder schon einmal mit einer Walforscherin DNA aus Walhaut extrahiert werden. Das macht Spaß, weckt Interesse und vertieft nicht nur das Wissen der Forscher…

Seit Mai 2024 gibt es nun eine Kooperation zwischen HX und der Helmholtz-Innovationsplattform SOOP (Shaping an Ocean of Possibilities). SOOP möchte mit Hilfe des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, des Alfred-Wegener-Instituts, des Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung (AWI) und des Helmholtz-Zentrums Hereon Menschen aus Industrie, Gesellschaft und Wissenschaft zusammenbringen und „nachhaltige Strukturen und Technologien für die Meeresbeobachtung entwickeln, um den Zugang zu Meeresdaten zu verbessern und somit das Wissen über den Ozean auszubauen.“ Durch die Ausweitung der wissenschaftlichen Forschung auf Expeditions- oder Handelsschiffen können deutlich mehr Daten gesammelt werden.

Anfang Mai 2024 wurden in Hamburg zunächst an Bord der MS Fridtjof Nansen, weitere HX Expeditionsschiffen sollen folgen, Messgeräte installiert, mit denen auf der Schiffsreise über die Shetland- und Färöer-Inseln nach Reykjavik erstmals Daten über Temperatur, Sauerstoff-, Salz-, Mikroplastik- und CO2-Gehalt des Wassers gesammelt und zum Teil automatisiert übermittelt wurden. Außerdem soll untersucht werden, wie an Hand von Phytoplankton und Erbgutspuren im Wasser (eDNA), die biologische Vielfalt in den bereisten Gewässern bestimmt werden kann. Um die Messinstrumente zu überwachen und Wissen an die Gäste weiterzugeben, sind auf dieser und den folgenden acht Expeditionskreuzfahrten Wissenschaftler:innen der drei Forschungsinstitute GEOMAR, AWI und Hereon an Bord der MS Fridtjof Nansen.

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