Kauf der Vasco da Gama durch Mystic Invest

am Di 27 Okt 2020 von Rivers2OceansRedaktion

Der Mutterkonzern von Nicko Cruises kauft die Vasco da Gama – die Vermutung liegt nahe, dass Nicko Cruises mit ihr noch mehr und andere Hochseekreuzfahrten als bisher anbieten wird.

2019 ist die seit langem für Flusskreuzfahrten bekannte Reederei Nicko Cruises mit der World Explorer auch im Bereich Hochseekreuzfahrten eingestiegen; 2020 sollte das Angebot durch die baugleiche World Voyager eigentlich ausgebaut werden. Beide Schwesternschiffe bieten Platz für maximal 200 Gäste, diverse Restaurants und Bars, SPA, Theater sowie bordeigene Zodiacs und sind für Expeditionskreuzfahrten vorgesehen, die Dank der geringen Größe, Umweltschutzmaßnahmen und verstärktem Rumpf sogar Schiffsreisen in Gegenden mit durchschnittlichen Eisverhältnissen durchführen können.

Die Vasco da Gama wurde 1993 für die Holland-America Line in Dienst gestellt, 2015 von der Reederei P&O und 2019 von CMV gekauft, für deren Marke Transocean sie als Vasco da Gama bis zum Beginn der Corona-Pandemie unterwegs war. Jetzt wurde sie von der portugiesischen Unternehmensgruppe Mystic Invest übernommen, zu der unter anderem der in den USA sitzende Kreuzfahrtanbieter Atlas Ocean Voyages sowie die deutsche Kreuzfahrtmarke Nicko Cruises gehören. Laut Mystic-Invest-Chef Mario Ferreira möchte das Unternehmen seine Flotte mit zu ihrem Kreuzfahrtsegment passenden kleineren Schiffen verstärken, weswegen die Vasco da Gama mit ihren 630 Kabinen auf 9 Passagierdecks und Platz für bis zu 1150 Gäste hervorragend geeignet wäre. Auch wenn noch nicht kommuniziert wurde, unter welcher Marke das Schiff fahren soll, läge laut Ferreira eine Vermarktung in Deutschland über Nicko Cruises nahe

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