Kreuzfahrthafen Hamburg – unser „Heimathafen“, deswegen ein bisschen ausführlicher…

Von Kreuzfahrtexperte, 10.01.2023

Ein hölzerner Alsteranleger nahe der Hammaburg war im 9. Jahrhundert die Keimzelle des Hamburger Hafens. Als Geburtsstunde, die heute noch gefeiert wird, gilt der Freibrief des Kaisers Friedrich Barbarossa vom 7. Mai 1189, durch den Hamburg das Privileg zum zollfreien Handel auf der Niederelbe bis zur Nordsee erhielt – er war übrigens wohl eine Fälschung Hamburger Kaufleute, um ihre Interessen gegenüber der damals bedeutenderen Handelsstadt Stade durchzusetzen. Durch den Beitritt zur Hanse und später den Überseehandel ging es trotz Störtebeker und die nachbarschaftliche Konkurrenz durch Altona bergauf. Nach dem Wandel vom Holz- zum Stahlschiffbau wurde für die nun größeren Schiffe 1866 der Sandtorhafen als erste moderne Umschlaganlage mit Schuppen und Dampfkränen gebaut. Bald darauf wurde vom Hamburger Hafen auf die Bahn umgeladen und der Hafen als offener Tidehafen ausgebaut. Der Hamburger Hafen entwickelte sich rasant bis hin zu Speicherstadt, Brücken und Elbtunnel. Dem Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg folgte Ende der 1960er Jahre durch den Beginn des Containerzeitalters ein weiterer Um- und Ausbau, zum Beispiel mit Fahrrinnenvertiefung, Elektrifizierung und HafenCity.

Die Entwicklung des Kreuzfahrhafens Hamburg begann in den 1890er Jahren, als Alfred Ballin die erste Hochseekreuzfahrt anbot. Zwar starteten 1925 von Hamburg aus erstmals für ein breiteres Publikum erschwingliche, 16-tägige Nordlandkreuzfahrten, Kreuzfahrten blieben aber lange einem elitären Kreis vorbehalten. In Deutschland begann der Kreuzfahrtboom mit der Fernsehserie „Traumschiff“ in den 1980er Jahren sowie mit der „Demokratisierung der Kreuzfahrt“ durch den Bau der AIDA Clubschiffe. Dass der Hamburger Hafen mitten in der Stadt liegt, macht ihn als Kreuzfahrthafen sehr interessant. Zunächst war die Abfertigung der Kreuzfahrtschiffe in Hamburg sehr verteilt, genutzt wurden Kaiser-Wilhelm-Hafen, der Hansahafen, die Überseebrücke oder die St.-Pauli-Landungsbrücken.

Um die Anlegestellen zu bündeln und da das von der Englandfähre nach Harwich an den St.-Pauli-Landungsbrücken genutzte Terminal zu klein war, wurde 1988 mit dem Bau des Fähr- und Kreuzfahrt-Terminals Hamburg-Altona, wo genügend Platz und eine gute Verkehrsanbindung vorhanden war, begonnen. Bereits Anfang der 1990er Jahre war die Erweiterung des Terminals um einen weiteren Liegeplatz mit weiteren Abfertigungsgebäuden geplant, verwirklicht wurde es aber erst ab März 2009. AIDAAura lief im August 2009 an einer provisorisch hergerichteten Anlage an, eingeweiht wurde das Kreuzfahrtterminal Altona 2011. Schon 2002 entstand in Hamburg-Grasbrook im Zuge des Ausbaus der HafenCity ein Kreuzfahrtterminal, das aber nur provisorisch geplant war, wieder rückgebaut wurde und umzog. Das neue Cruise Center HafenCity sollte 2021 am Überseequartier eröffnet werden. Auf 3000 Quadratmetern werden neben dem Terminal ein Hotel, Büro-, Wohn- und Einkaufskomplex sowie Tiefgarage, Bus- und Taxihalteplätze entstehen. Seit 2015 gibt es zudem das Hamburg Cruise Center Steinwerder. Eine weitere Verbindung von Hamburger Hafen und Kreuzfahrten ist durch den Reparaturbetrieb für Kreuzfahrtschiffe auf der Werft Blohm & Voss gegeben.

Besonderheiten: Hafengeburtstag und Hamburg Cruises Days

Schiffsanläufe  2021: 96 Anläufe durch 21 Schiffe von 10 Veranstaltern

                        2022: 280 Anläufe durch 52 Schiffe von 21 Veranstaltern (Stand Oktober 2022)

Cruise Center Altona - Kapazität: 1 Liegeplatz für Schiffe bis 300 Meter Länge

Cruise Center HafenCity - Kapazität: 1 Liegeplatz für Schiffe bis 345 Meter Länge

Cruise Center Steinwerder - Kapazität: 1 Liegeplatz für Schiffe bis 405 Meter Länge

Cruise Center Baakenhöft - Kapazität: 1 Ausweich-Liegeplatz für Schiffe bis 230 Meter Länge

Links zu den Kreuzfahrtterminals mit Adressen und weiterführenden Informationen wie zum Beispiel Schiffsanläufen:

Hamburgcruise.net

cruisegate.de

 

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